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Viele sich rasch weiterentwickelnde Forschungsgebiete wie zum Beispiel physikalische Chemie, Biophysik, Biochemie, Nanotechnologie liegen an den Schnittstellen zwischen den klassischen Fachgebieten Chemie, Physik und Biologie. Deshalb werden heute immer mehr Fachleute gesucht, die eine breite, gut fundierte Ausbildung in mehreren Naturwissenschaften besitzen. Die Ausbildung in Interdisziplinären Naturwissenschaften ist grenzüberschreitend und eignet sich vor allem für Studierende mit einem weiten Interessenhorizont.
Die Ausbildung vermittelt ein umfassendes Wissen in verschiedenen Naturwissenschaften und in Mathematik. Dieses Studium führt zu Vielseitigkeit und Flexibilität im wissenschaftlichen Denken und Handeln. Es stellt wegen der individuell wählbaren Fächerkombinationen hohe Anforderungen an Selbständigkeit und Einsatzbereitschaft. Merkmale der Ausbildungsrichtung sind die grosse Wahlfreiheit bei der Zusammenstellung der Studienfächer und die Tatsache, dass jede gewählte Lehrveranstaltung mit den Studierenden der entsprechenden Fachrichtung besucht wird (Chemievorlesungen mit den Chemiestudierenden, Physikvorlesungen mit den Physikstudierenden usw.) Die Ausbildung in diesem Studiengang öffnet Ihnen den Weg zu vielseitigen Tätigkeiten in Forschung, Lehre, Industrie, Wirtschaft und Behörden. Disziplinübergreifendes Wissen ist die Voraussetzung für Innovation in fast allen Bereichen der Wirtschaft. Insbesondere in der Forschung in der pharmazeutischen und chemischen Industrie, in Instrumentenfirmen, in der verarbeitenden Industrie und in Beratungsunternehmen finden Absolventinnen und Absolventen spannende Aufgaben.
Das Studium
Zu Beginn des Studiums entscheiden sich die Studierenden für die physikalisch-chemische oder die biochemisch-physikalische Richtung. In den ersten beiden Studienjahren werden Grundlagen der Naturwissenschaften sowie der Mathematik und Informatik vermittelt. Die Schwerpunkte der Pflichtvorlesungen sind abhängig von der gewählten Richtung. Dazu kommen Laborpraktika. Bereits im zweiten Jahr steht zudem ein Angebot an Wahlfächern zur Verfügung. Im dritten Studienjahr stellen sich die Studierenden in Absprache mit dem Studienberater aus einem breiten Angebot an Wahlfächern ihr individuelles Studienprogramm zusammen. Die zur Auswahl stehenden Fächer stammen aus der Physik, Chemie, Biologie, Materialwissenschaft, Informatik, Erdwissenschaften und Umweltnaturwissenschaften und werden durch Laborpraktika ergänzt. Die Ausbildung wird mit einer Bachelorarbeit in einem aktuellen Forschungsgebiet abgeschlossen. Ihr Ziel ist es, die Fähigkeit der Studierenden zu selbständiger wissenschaftlicher Tätigkeit weiter zu entwickeln. Das auf eine zwei- bis dreisemestrige Ausbildung ausgerichtete Masterstudium dient der Vertiefung der Ausbildung im Bachelorstudium. Fächer können aus einem breiten Angebot gewählt werden und müssen die Schwerpunkte des 2. und 3. Bachelorjahres in sinnvoller Weise ergänzen. Die Ausbildung wird mit einer Masterarbeit abgeschlossen.
Mehr Information zum Bachelor-Studiengang Interdisziplinäre Naturwissenschaften
Mehr Information zum Master-Studiengang Interdisziplinäre Naturwissenschaften
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